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Technische Daten

Allgemeine Daten zum Kraftwerk bei Arneburg

- zwei Steinkohlegroßkraftwerke als Doppelblock
- zwei Kesselhäuser von je 130 m Höhe, vor gelagertes Turbinengebäude
- zwei 166,5 m hohe Kühltürme
- allein Gebäudemassen und Kühltürme bedecken eine von ca. 300m Breite und 400 m Länge
- insgesamt 120 ha ( ca. 170 Fußballfelder ) für Gesamtanlage
- ein großes Kohlelager, Umspannwerk, Gleisanschlüsse
- ein Ammoniaklager ( höchste Gefährdungsstufe ) für die Entstickungsanlage
- Wasserentnahmestation an der Elbe, Kläranlage und Einleitungskanal für die Abwässer
- Ausbau der Hafenanlage etc.
- zusätzlich mehrere neue Hochspannungsleitungen ( 380 KV )
- neue Bahntrasse ( Nordkurve ) zur Haupteisenbahnstrecke nach Wittenberge ( Hamburg )
- Energiedinosaurier da geringe Stromausbeute von ca. 46%, kein bedarfsgerechtes Hoch.- und Herunterfahren aus technischen Gründen möglich

Brennstoffe

- Verbrennung bei Volllast pro Stunde 470 Tonnen Importkohle aus Übersee ( Australien, Kolumbien, Südafrika )
- pro Tag ca. 13 Zugpaare zur Kohleanlieferung
- weitere Zufeuerung von Petrolkoks ( Rückstand aus Erdölraffination )
* enthält deutlich mehr Schadstoffe als Kohle, insbesondere Schwermetalle
- Begrenzung des Petrolkoksanteils auf 25% der Feuerungswärmeleistung durch seinen hohen Schwefelgehalt von 5,5%-7,5%


Abgase / Schadstoffe

- Abgasmenge bei Volllast beider Kraftwerksblöcke ca. 5 Millionen m³ / h
- Schadstoffabgabe über die zwei Kühltürme zusammen mit dem nicht kondensierten Wasserdampf in die „Deponie“ Umwelt

Maximal-Schadstoffausstoß

Stickoxide

Schwefeldioxyd

Staub

Pro Stunde

923kg

840 kg

46 kg

Pro Jahr bei 7000 h

6 460 t

5 880 t

323 t

Weitere Schadstoffe nach der zuständigen Rechtsverordnung für Großfeuerungsanlagen (13. BImSchV)

Weitere Schadstoffe jährlich

Chlorverbindungen

350 000 kg

Fluorverbindungen

35 000 kg

Quecksilber

1000 kg

Cadmium und Thallium

1 750 kg

Antimon, Arsen,

Blei, Chrom, Kobalt, Kupfer, Mangan, Nickel, Vanadium und Zinn

17 500 kg

- weitere Schadstoffe, wie Beryllium, radioaktives Polonium oder Uranverbindungen unterliegen keiner Regelung

CO2 Freisetzung

- pro Jahr voraussichtlich 9 Millionen Tonnen ( bei 7000 Volllastbetriebsstunden 9,520 Mio. Tonnen )
- bei Kraftwerksbetrieb mit CO2 – Abscheidung sinkt der Wirkungsgrad der Anlage von 45 % auf etwa 30 %
- nur ca. 100000 Tonnen CO2 können in der CCS Anlage bei Salzwedel jährlich verpresst werden

Stäube

- Größenordnung von < 10µ ( 1 Mikrometer = 0,001 mm ), mit bloßem Auge nicht erkennbar
- Oberfläche ist mit toxischen Schwermetallen behaftet
- auf Grund ihrer Winzigkeit gelangen die Stäube aus der Atemluft in die Lunge, von dort über den Gasaustausch in den Blutkreislauf und damit in alle lebenswichtigen Organe des Körpers
- Staubquelle Kohlelager durch Entladevorgänge, Schüttung der Halden und Befüllen der Transportbänder zum Kraftwerk

Die Ausbreitung der Schadstoffe ist von den meteorologischen Gegebenheiten abhängig. Besonders belastende Einwirkungen sind bei starken Winden zu erwarten. Dann schlagen die Abgase in kurzer Entfernung zu den Kühltürmen auf den Boden.

Wasserversorgung / Abwasserentsorgung

- bei 24-stündigen Volllastbetrieb tägliche Entnahme von 100 000 m³ Kühlwasser aus der Elbe und Wiedereinleitung von 50 000 m³ ( nach Angaben aus Ensdorf )
- Abwasser aus beiden Rauchgas – Entschwefelungsanlagen enthält stündlich ca. 10 t Salzverbindungen, eine ganze Reihe von Metallverbindungen, darunter auch Quecksilber
- Einleittemperatur ca. 30 ° C, dadurch Erhöhung der Elbwassertemperatur von etwa 4 – 5 ° C

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